Wünschen SIE eine weltliche TRAUERfeier
ohne geistlichen Beistand und ohne Jenseitsbezug?
Wir helfen Ihnen gern!
Wenden Sie sich zunächst an das Bestattungshaus Ihres Vertrauens. Dieses regelt
alle für eine Bestattung und Trauerfeier notwendigen Dinge. Verlangen Sie aber
ausdrücklich eine/n Sprecher/Sprecherin des Humanistischen Verbandes NRW. In Nordrhein-Westfalen
arbeiten wir seit Jahrzehnten mit vielen Bestattungshäusern seriös zusammen. Aber
es gibt auch einige Sprecher und Sprecherinnen ohne weltanschaulich-neutralen
Hintergrund, die eine Trauerfeier um des Geldes willen abhalten. Unsere Sprecher
und Sprecherinnen erhalten für ihre ehrenamtliche Tätigkeit eine Aufwandsentschädigung,
Fahrtkosten, Telefonkosten und Spesen erstattet. Von den beim Humanistischen Verband
NRW verbleibenden Einnahmen werden weitere soziale Angebote finanziert:
Gesprächskreis für Trauernde; Von ganzem Herzen klagen dürfen -Trauer begleiten
und bewältigen, alle 14 Tage mittwochs 17.00 - 19.00 Uhr
Beratung für Menschen in Konfliktsituationen; dienstags ab 8.00 - 12.00 Uhr;
Die Beratungsstelle für ältere Menschen, montags - donnerstags 8.00 - 12.00
Uhr
Beratungsstelle für den Abschluß einer Patienten-Vorsorgeverfügung; montags
- freitags 9.00 - 16 .00 Uhr; Termin nach Vereinbarung
Der Humanistische Verband Deutschlands (HVD) ist eine
bundesweit tätige Interessengemeinschaft von konfessionsfreien und weltlich
orientierten Menschen.
Durch Ihren Auftrag an den Humanistischen Verband NRW
unterstützen Sie also gleichzeitig wichtige Gemeinwesen- und Sozialarbeit. Als
Körperschaft des öffentlichen Rechts sind wir ohnehin zur Gemeinnützigkeit verpflichtet
und weisen dies pflichtgemäß dem örtlichen Finanzamt und dem Kultusministerium
nach.
Die Wurzeln des HVD liegen in der humanistischen Aufklärung und der internationalen
Menschenrechtsbewegung. In
Nordrhein-Westfalen blicken wir auf eine 150 jährige Tradition zurück. Schon
vor über 100 Jahren hielten Sprecher unserer Vorläuferorganisation weltliche
Trauerfeiern ab. Heute gehört die Verwirklichung einer zeitgemäßen Trauerkultur
zu einem wichtigen Anliegen des Humanistischen Verbandes Deutschlands.
Vertrösten ist einfach, wahrer Trost hingegen schwer
Wo keine Ewigkeit, kein Wiedersehen, kein Leben nach dem Tode versprochen werden
kann, wo der Mensch und nicht ein Ritual im Mittelpunkt steht, da ist es keine
leichte Aufgabe, das richtige Wort zu finden. In der humanistischen Bewegung kam
der Trauerarbeit seit den Anfängen eine besondere Bedeutung zu. Für die hauptamtlichen
Mitarbeiter der freigeistigen und freidenkerischen Verbände war das Amt des weltlichen
Trauerredners immer ein Bestandteil ihrer Tätigkeit. Der Kampf um die
Feuerbestattung und die Sterbeversicherung waren integraler Bestandteil der Verbandstätigkeit,
die Flammenschale das gemeinsame Symbol. Während heute die Tendenz besteht, bei
Geburt oder Namensgebung, dem Übergang in die Erwachsenenwelt und der Begründung
von Partnerschaften durchaus auf formelle Akte und oft sogar auf Feiern zu verzichten,
ist dies bei Sterbefällen weitgehend nicht der Fall.
Das letzte Geleit ist nach wie vor für die meisten, die sich mit dem eigenen
Tod auseinandersetzen, ein wichtiger Aspekt. Ebenso wollen Angehörige nicht
auf einen würdigen Abschied verzichten. Inzwischen kommen weitere und erhöhte
Anforderungen auf unsere Trauersprecher zu. Der Autodidakt wird immer mehr durch
den vielseitig ausgebildeten und geschulten Redner ersetzt.
Regelmäßig Sprecherausbildung
Der Humanistischer Verband bildet regelmäßig neue Sprecherinnen und
Sprecher aus. Vermittelt werden dabei Kenntnisse in Trauerfeiergestaltung, im
Erstellen und Gliedern von Reden, in Rhetorik und Sprechtechnik, Text- und Musikrecherche
sowie grundlegende psychologische Kenntnisse. Nach der Ausbildung erhalten die
TeilnehmerInnen eine Ernennungsurkunde. Da der Humanistische Verband NRW eine
Körperschaft des öffentlichen Rechts ist, werden die Sprecher und Sprecherinnen
gleichzeitig zu Amtspersonen, die einen Dienstauftrag ausführen und die der
Schweigepflicht unterliegen. Eine Vielzahl von ausgebildeten Sprecherinnen und
Sprecher garantiert Ihnen jederzeit eine würdevolle, auf einer humanistischen
Lebensauffassung basierende Trauerrede.
Die Zusammenarbeit mit den Bestattungsunternehmen ist traditionell gut
Mit den meisten Bestattungsunternehmen arbeiten wir bereits seit Jahrzehnten zusammen.
Uns steht eine Gruppe von nahezu 20 ausgebildeten, ehrenamtlichen, weltlichen
Sprechern und Sprecherinnen zur Verfügung. Gesprächskreis: Von ganzem Herzen klagen
dürfen Themen wie Vergänglichkeit, Unheilbarkeit, Sterben und Trauer kommen in
der Erziehung oder in der beruflichen Ausbildung kaum vor. Sie bleiben verdrängt.
Doch werden wir als Menschen mit diesen Herausforderungen immer wieder konfrontiert.
Es wird einfach davon ausgegangen, daß wir mit den entsprechenden Situationen
schon "irgendwie" fertig werden.
Viele kommen damit aber nicht so ohne weiteres zurecht. Warum stellt sich der
Humanistische Verband Deutschlands diesen Themen? Als Humanisten stellen wir uns
allen Ausdrucksformen des Lebens. Auch die natürliche Reaktion des Menschen auf
einen Verlust darf nicht verdrängt werden, denn die Trauer ist ein notwendiges
Lebensgefühl.
Lebensberatung für Trauernde
Wir bitten um vorherige Anmeldung unter 0231 52 72 48