Humanistischer Verband NRW

Ortsgemeinschaft Wuppertal:
Jürgen Köster, Tel.: 0202-4604555, Fax: 0202-4698031 e-mail: juergen-renate.koester@t-online.de

Ortsgemeinschaft Freidenker Wuppertal e.V.:
Jürgen Czerlitzki, Tel./Fax: 0202-754234

Regionalbüro Bergisch-Land:
Chlodwigstr. 28 * 42119 Wuppertal * T.: 0202-432088

Wir betrachten uns als Interessenvertretung für konfessionlose Menschen.

Wer wir sind!

Wir sind eine humanistische Weltanschauungsgemeinschaft, frei von Religion und Kirchen. Als parteipolitisch ungebundene Kulturorganisation berufen wir uns auf die Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen. Danach ist die Würde des Menschen unantastbar und das Selbstbestimmungs-recht die Grundlage für ein solidarisches Leben auf dieser Erde.

Was wir wollen!

Der weltliche Humanismus ist eine demokratische, nichtreligiöse, ethisch begründete Lebensauffassung. Danach haben alle Menschen das Recht und die Verantwortung, ihr Leben selbst zu bestimmen.Ausgehend von der humanistischen Lebensauffassung fördern Humanistinnen und Humanisten den konstruktiven und friedlichen Austausch der Ideen. Sie kritisieren jeden Dogmatismus und vertreten keine absoluten Wahrheiten.Humanistinnen und Humanisten erleben die Welt in ihrer Vielfalt und Widersprüchlichkeit. Sie fragen und forschen nach den Geheimnissen der Welt und des Universums.Die Menschen sind ein Teil der Natur und der ökologischen Entwicklung. Nach humanistischer Auffassung müssen sie Verantwortung für die Erhaltung der Arten und für die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen übernehmen.Die Menschen haben die Freiheit, zwischen verschiedenen Lebensauffassungen zu wählen. Humanismus setzt die Fähigkeit zur selbstbestimmter ethischer und moralischer Entscheidung voraus.Selbstverantwortung und Solidarität der Menschen machen die Verwirklichung der Menschenrechte zu einem Schwerpunkt humanistischer Praxis.Die humanistische Lebensauffassung begründet die Gleichberechtigung der Geschlechter und die Emanzipation von Frauen und Männern in allen Lebensbereichen. Die fortdauernde Herrschaft der Männer über die Frauen läßt sich mit der humanistischen Weltanschauung nicht verbinden.Humanistinnen und Humanisten setzen sich bewußt mit dem Sinn ihres Lebens und der Bedeutung , welche Alter und Krankheit darin haben, auseinander. Eine Verklärung von menschlichem Leid als sinnstiftend lehnen sie ab. Statt dessen fordern sie für jeden Menschen das Recht, sein Leiden zu mindern und über den Wert des eigenen Lebens selbst entscheiden zu dürfen.Sterben und Tod sind Bestandteile des Lebens, die weder verdrängt noch idealisiert werden. Der modernen Angst vor Sinnleere und Perspektivlosigkeit setzen wir ein bewußtes humanistische Leben entgegen.Die humanistische Lebensauffas sung ist gekennzeichnet von Toleranz gegenüber allen Menschen, anderen Denk- und Lebensauffassungen und zu Religionen. Toleranz unsererseits trifft auf Grenzen, wenn Menschenrechte verletzt beziehungsweise wenn Positionen der Intoleranz vertreten werden.

Was wir machen!

Wir sind organisiert in örtlichen und regionalen Gemeinschaften und führen Bildungsveranstaltungen, Vorträge, Seminare und Studienfahrten durch. Zu unserem Programm gehören ebenso Lesungen, Ausstellungen und Musikveranstaltungen.Wir organisieren und veranstalten humanistisch orientierte Feiern zur Geburt (Namengebung), zum "Erwachsenerwerden" (JugendFEIER/-weihe), zur Gründung von Lebensgemeinschaften sowie zum Lebensende. Dazu stellen wir ausgebildete Sprecherinnen und Sprecher, die der humanistischen Weltanschauung verpflichtet sind.Unser Engagement für soziale Aufgaben wird durch HUMANITAS - Organisation für Sozialarbeit und Jugendhilfe e. V. (Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband) wahrgenommen.Wir bieten Hilfe und eingehende Beratung für die Abfassung einer Patientenverfügung (Betreuungsvorsorge). Nach ihr haben sich behandelnde Ärzte bei der gesetzlich vorgegebenen Ermittlung des mutmaßlichen Patientenwillens verbindlich zu richten.Wir stellen uns als Humanisten allen Ausdrucksformen des Lebens, zu dem auch Verlustängste und Trauer gehören. In dem dazu eingerichteten offenen Gesprächskreis begleiten wir Trauernde.